Wir über uns

 

Hintergrund und Geschichte

Die Wirtschaftsstruktur im Rems-Murr-Kreis ist mittelständisch geprägt. Die Betriebe sind breit aufgestellt und branchenübergreifend leistungsstark. Sie stehen im internationalen Wettbewerb, der durch weltwirtschaftliche Veränderungsprozesse, schnellen technologischen Wandel sowie eine ungebremste Weiterentwicklung der Wissensgesellschaft geprägt ist.
Voraussetzung für den weiteren langfristigen wirtschaftlichen Erfolg sind qualifizierte Mitarbeiter. Vor dem Hintergrund, dass sich derzeit und in den kommenden Jahren ein teilweise eklatanter Fachkräftemangel abzeichnet, haben sich am 26. November 2012 die Agentur für Arbeit Waiblingen, die IHK Bezirkskammer Rems-Murr, die Kreishandwerkerschaft Rems-Murr sowie Südwestmetall Bezirksgruppe Rems-Murr zur Fachkräfteallianz im Rems-Murr-Kreis, kurz F.A.I.R., zusammengeschlossen. Seitdem verfolgen die Allianzpartner das gemeinsame Ziel, die Sicherung des Fachkräfteangebotes im Rems-Murr-Kreis zu fördern. Seit 2015 sind der DGB-Kreisverband Rems-Murr, der Landkreis Rems-Murr sowie die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH Partner der Fachkräfteallianz im Rems-Murr-Kreis.
F.A.I.R. orientiert sich dabei an der im Dezember 2011 gegründeten landesweiten Fachkräfteallianz Baden-Württemberg sowie an der Fachkräfteallianz Region Stuttgart.

 

Partner

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Mit 414.000 Einwohnern und rund 137.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt der Rems-Murr-Kreis größenmäßig in der Spitzengruppe[...]

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Wir sind einer der großen Arbeitgeberverbände. Für rund 1000 Mitgliedsbetriebe in Baden-Württemberg verhandeln und schließen[...]

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Ziele

Die Fachkräfteallianz im Rems-Murr-Kreis (F.A.I.R.) versteht sich als offene Initiative im Interesse der Wirtschaft und der Bürger im Rems-Murr-Kreis. Die Beteiligten koordinieren und bündeln in der vereinbarten Allianz Maßnahmen, wo dies sinnvoll erscheint. Gleichzeitig werden neue Möglichkeiten entwickelt und angeboten.

Zu den F.A.I.R.-Aktionsfeldern zählen:

1. Kooperation Schule-Wirtschaft
(Feedback an Schulen, Arbeitgeber und Politik, wo Verbesserungspotenzial gesehen wird. Verbesserung der Ausbildungsreife, Schulungen, Weiterentwicklung der Berufsorientierung)

2. Berufsvorbereitung und berufliche Ausbildung
(Unterstützung Übergang Schule-Beruf, insbesondere auch AV- und BQ-Dual, Analyse von Schwachpunkten, z. B. Abbrecherquote, Maßnahmen für Ungelernte, employerbranding, Werbung für duale Ausbildung)

3. Berufliche Fort- und Weiterbildung
(Bedarfe der Unternehmen klären, Information, Kombimodelle Aus- und Weiterbildung)

4. Mangelberufe
(Werbemaßnahmen, Arbeitsbedingungen hinterfragen)

5. Beschäftigung älterer Personen
(Situationsanalyse, Maßnahmen zur Förderung entwickeln)

6. Niveau der Vollzeitbeschäftigung erhöhen
(Situationsanalyse, Verbesserung Vereinbarkeit Familie-Beruf)

7. Integration von Personen mit Migrationshintergrund
(Förderpotenzial erschließen, Problemanalyse,Veranstaltungen, u.a. zum Thema Asyl)

8. Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte
(Welcome-Center, Länderprojekte)